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Eine Pflegerin nimmt eine Seniorin herzlich in den Arm. Die beiden Personen sieht man nur von hinten. Sie stehen in einem hellen Wohnzimmer mit viel Tageslicht.

Pflegegrad & Kosten

Pflegebedürftigkeit kann jeden Menschen treffen – durch Alter, Krankheit, Unfall oder eine chronische Einschränkung. Um den Unterstützungsbedarf besser einordnen zu können, gibt es in Deutschland fünf Pflegegrade.

Die Pflegegrade bestimmen, wie stark die Selbstständigkeit eines Menschen eingeschränkt ist und welche Leistungen von der Pflegeversicherung übernommen werden.

Je höher der Pflegegrad, desto umfangreicher sind die Leistungen.

Was ist ein Pflegegrad?

Ein Pflegegrad beschreibt den Grad der Selbstständigkeit einer pflegebedürftigen Person im Alltag.

Dabei wird nicht nur der körperliche Zustand bewertet, sondern auch:

  • geistige Fähigkeiten

  • psychische Belastungen

  • Mobilität

  • Selbstversorgung

  • Umgang mit Krankheiten

  • soziale Teilhabe

 

Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) bei gesetzlich Versicherten oder MEDICPROOF bei privat Versicherten.

Wie wird ein Pflegegrad festgestellt?

Die Pflegebedürftigkeit wird anhand eines Punktesystems ermittelt.

Bewertet werden sechs Bereiche:

1. Mobilität

Zum Beispiel:

  • Aufstehen

  • Gehen

  • Treppensteigen

  • Umlagern

 

2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten

Zum Beispiel:

  • Orientierung

  • Erinnerungsvermögen

  • Kommunikation

 

3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen

Zum Beispiel:

  • Ängste

  • nächtliche Unruhe

  • Aggressionen

4. Selbstversorgung

Zum Beispiel:

  • Körperpflege

  • Essen

  • Anziehen

 

5. Umgang mit krankheitsbedingten Anforderungen

Zum Beispiel:

  • Medikamente

  • Arztbesuche

  • Therapien

 

6. Gestaltung des Alltagslebens

Zum Beispiel:

  • Tagesstruktur

  • soziale Kontakte

  • Beschäftigung

Leistungen der Pflegegrade 1–5 im Überblick (2026)

Preisliste

Unsere aktuelle Preisliste (2026) für Pflegeleistungen

Pflegegrad beantragen – so geht’s

Ein gelbes Dokument und ein gelben Stift, welcher unterschreibt

1. Antrag bei der Pflegekasse stellen

Ein gelber Kalender

2. Termin mit dem Medizinischen Dienst

Eine gelbe Checkliste

3. Begutachtung zuhause oder digital

Ein gelber Check-Haken

4. Bescheid erhalten

Ein gelber Daumen nach Oben

5. Leistungen nutzen

Wir lassen Sie mit dem Antrag nicht allein.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Beantragung eines Pflegegrades und beraten Sie zu Ihren Ansprüchen.

Viele Menschen nutzen ihre Pflegeleistungen nicht vollständig, weil sie ihre Ansprüche nicht kennen.

Eine individuelle Beratung hilft dabei, alle Möglichkeiten optimal auszuschöpfen und Angehörige zu entlasten.

Sie haben Fragen zu Pflegegraden oder benötigen Unterstützung im Alltag?
Wir beraten Sie gerne persönlich und unverbindlich.

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